Kinder führen bei einem Treffen der HIAG einen Tanz auf, während im Hintergrund das Emblem der Leibstandarte SS Adolf Hitler und der Banner mit der Aufschrift ”Soldaten wie andere auch” zu sehen sind. © Privatarchiv Carlo Gentile

Schuldverstrickungen und Gefühlserbschaften des Nationalsozialismus

Autor: Leonard Ludwig

Die Massaker, die deutsche Truppen im besetzten Italien verübten, liegen mittlerweile rund 80 Jahre, ein ganzes Menschenleben, zurück. Dass diese tragischen Ereignisse noch immer bedeutsam sind, wird bei den jährlichen Gedenkveranstaltungen stets aufs Neue deutlich. Dort berichten die verbliebenen Überlebenden von ihren Mühen, die physischen und seelischen Verwundungen zu bewältigen. Doch nicht bloß die direkten Überlebenden tragen die emotionale Last der Verbrechen, sondern ebenso deren Nachkommen. Diese berichten, dass die Gewaltverbrechen nicht nur das Leben ihrer Eltern, sondern auch ihr eigenes Leben belasten. Diametral dazu und dennoch untrennbar mit diesem Leid verbunden, stehen die Täter. Der folgende Beitrag untersucht, wie sich Schuld, Verdrängung und emotionale Prägungen auf Täterseite über Generationen hinweg fortgesetzt haben und welche Rolle familiäre Narrative dabei spielen.

Verschweigen, Verleugnung und Verantwortung

Die Täter verschwiegen ihre Beteiligung an den Kriegsverbrechen oder wiesen jede Verantwortung zurück. Walter Reder, ehemaliger Kommandeur der SS-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 16, war bis Januar 1985 in Italien inhaftiert. Er zeigte nur Reue für die Verbrechen, weil er sich davon eine vorzeitige Haftentlassung versprach. Aus den Prozessen, die gegen die Täter geführt wurden, geht hervor, dass diese ihre Verantwortung relativierten oder gar leugneten. Umso kontrastreicher treten die vielen Anfragen an das Team des Forschungsprojekts von Nachfahren in Italien stationierter Soldaten zur Beteiligung des eigenen Vaters oder Großvaters an den deutschen Kriegsverbrechen hervor. Wie weit solche Beschäftigungen mit der eigenen Familiengeschichte gehen können, zeigt das Beispiel der Berliner Journalistin Laura Ewert. Ihr Großvater, Oberst Wolf Ewert, war einer der Haupttäter des Massakers von San Polo. Sie reiste im Juli 2024 zur Gedenkveranstaltung, um die Schuld ihres Großvaters am dortigen Massaker einzuräumen sowie den Opfern und den Hinterbliebenen ihre Anteilnahme auszusprechen.

Trauma und dessen Weitergabe – erste Erkenntnisse zur Gefühlserbschaft des Holocaust

© Campus, Frankfurt am Main, 1993

Dass schwere Gewaltverbrechen auch Auswirkungen auf die Kinder der Betroffenen haben, wurde im Kontext des Holocaust bereits in den 1960er Jahren vom Psychiater William G. Niederland festgestellt. In medizinischen Gutachten zur Entschädigung von Überlebenden stellte er bei den Betroffenen eine so starke Traumatisierung fest, dass er sie als „Überlebenden-Syndrom“ bezeichnete. Diese Extremtraumatisierung zeigte sich in vielen Symptomen. Die Nachkommen der Überlebenden erlebten ihr eigenes psychisches und emotionales Befinden als Fortsetzung der Leidensgeschichte ihrer Eltern. Das Konzept eines „Überlebenden-Syndroms“ stieß schon in den 1970er Jahren auf Kritik. Trotzdem setzte die Diagnose einen wichtigen Akzent. Sie machte die generationsübergreifenden Wirkungen des Holocaust sichtbar. 1985 weitete der israelische Psychologe Dan Bar-On diesen Forschungsstrang auf die Seite der Täter aus. Während seiner Reisen in die Bundesrepublik führte er Interviews mit Kindern der Täter des Holocausts. Dabei ging er der Frage nach, wie sich der Umstand der Täterschaft der Väter auf das Leben ihrer Kinder auswirkte. In seinem Buch „Die Last des Schweigens“ zeigte er, dass der Holocaust auch auf Täterseite transgenerationale Folgen hatte und sich in der Psyche ihrer Kinder manifestierte.

Der Nationalsozialismus im familiären Gedächtnis

© Fischer, Frankfurt am Main, 2002

In Deutschland wirken die Erbschaften des Nationalsozialismus auf mehreren Ebenen fort. Die gegenwärtige, staatlich geförderte Erinnerungskultur wird größtenteils von der zweiten und dritten Generation seit dem Nationalsozialismus betrieben und stellt die öffentliche Ebene der „Vergangenheitsbewältigung“ dar. Sie bestimmt maßgeblich, wie an Nationalsozialismus, Krieg und Holocaust erinnert wird. Auf individueller Ebene zeigt sich jedoch, dass vor allem die familiäre Prägung ausschlaggebend dafür ist, wie erinnert wird. Familienerzählungen bilden dabei den Rahmen, in dem sich die Nachkommen ein Bild von der Vergangenheit machen. Harald Welzer hat in seiner Studie „Opa war kein Nazi“ gezeigt, dass in den Gesprächen nichtjüdischer deutscher Familien besonders häufig Helden- und Leidensgeschichten erzählt werden. Alliierte Bombenangriffe, eigene Fluchtgeschichten sowie der erlebte Hunger während der letzten Kriegsjahre gelten so gemeinhin als die prägendsten Erfahrungen des Nationalsozialismus. Der pädagogisch-psychologische Ansatz von Lutz Rosenkötter widerspricht diesen Narrativen. Ihm zufolge ist das psychische Fortwirken des Nationalsozialismus besonders in den „auf Unterwerfung des Kindes zielenden Erziehungsstilen“ begründet, die vielfach auch nach 1945 fortbestanden.

Nationalsozialistische Erziehung - Härte und Hass

Nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus wurde in vielen Familien an dieser autoritären Erziehung festgehalten. Auf diese Weise versuchten einige Eltern, so die Psychoanalytikerin Ilka Quindeau, die narzisstische Kränkung durch die bedingungslose Kapitulation Deutschlands zu mildern. Diese Familienkonstellationen waren von starren Hörigkeitsverhältnissen geprägt. In ihnen erhielten Kinder oft den Auftrag, die Eltern vor ihren latenten Schuldgefühlen zu schützen. Durch das Festhalten an Versatzstücken nationalsozialistischer Ideologie sicherten sich die Eltern innerfamiliär ihre moralische Integrität. Ihr autoritäres Auftreten gegenüber den Kindern half ihnen überdies, Gefühle der Bedeutungslosigkeit abzuwehren. Um sich vor einer drohenden Selbstentwertung zu schützen, wurden nationalsozialistische Ideologeme sowie Hass und Gewalt von der gesellschaftlichen in die familiäre Sphäre verlagert. Auf diese Weise wurden Familien zum primären Raum der Schuldabwehr – vor allem zu Lasten der Kinder. Diese erleben die emotionale Bindung zu ihren Eltern intensiver als alle anderen personalen Bindungen. Wenn die elterliche Liebe davon abhängt, ob Kinder die narzisstische Kränkung der Eltern lindern oder sie vor ihren eigenen Schuldgefühlen schützen, erleben Kinder das als Angriff auf ihre eigene Person – oft verbunden mit existenziellen Ängsten. Kinder sprechen sich jedoch eher selbst schuldig, als den Grund für die fehlende Liebe bei den Eltern zu suchen. Die Psychotherapeutin Ute Althaus fasst dies folgendermaßen zusammen: „Um sich das überlebenswichtige Bild der guten schützenden Eltern zu erhalten, wird [das Kind] den Grund für diese Misshandlungen in sich selbst suchen.“ Neben Antisemitismus und rassistischen Ressentiments, die durch ein Festhalten an der nationalsozialistischen Ideologie innerhalb von Familien tradiert wurden, entwickelten viele Kinder aufgrund dieses Missbrauchs Identitätsstörungen und stark ausgeprägte Schuldgefühle, da sie den Erwartungen ihrer Eltern nicht gerecht werden konnten.

Konsequenzen verleugneter Schuldgefühle

© Psychosozial-Verlag, Gießen, 2014

Neben den weit verbreiteten Erbschaften des Nationalsozialismus – wie erzieherischer Härte und mangelndem Einfühlungsvermögen – hinterließ auch die Beteiligung der Eltern an Kriegs- und NS-Verbrechen Spuren im Gefühlsleben ihrer Kinder. Um sich vor juristischen wie auch sozialen Konsequenzen zu schützen, verschwiegen die Täter meist ihre Beteiligung an den Verbrechen gegenüber ihren Nachkommen. Stattdessen wurden in den Familien Opfer- und Heldennarrative kultiviert. Schwerwiegende Themen, wie eine Beteiligung an Kriegsverbrechen an der italienischen Zivilbevölkerung, blieben hingegen unerwähnt. So entstanden Leerstellen in den elterlichen Erzählungen, die nicht mit dem wachsenden Wissen über Krieg und Holocaust übereinstimmten. Durch affektive Reaktionen der Eltern bei der Thematisierung des Nationalsozialismus und ihrer möglichen Verstrickungen wurden den Kindern Tabus vermittelt, die nicht berührt werden durften. Wurden diese Tabus gebrochen, reagierten viele Eltern mit Schuldzuweisungen ihren Kindern gegenüber und warfen diesen vor, sie unrechtmäßig zu verdächtigen. Aus Loyalität zu den Eltern und aus Angst, die eigene Sozialisation in Frage stellen zu müssen, hielten viele Kinder der Täter am familiären Schweigen fest, statt es zu durchbrechen. Da viele zumindest unbewusst ahnten, dass die verharmlosenden Helden- und Leidenserzählungen nicht der Wahrheit entsprachen, empfanden sie sich als Komplizen ihrer Eltern. Einige der Täterkinder phantasierten oder träumten von den möglichen Tatbeteiligungen ihrer Eltern. Häufig übernahmen sie in diesen Reinszenierungen selbst die Rolle der Eltern als Aggressoren und Verfolger. Die Psychologin Angela Moré beschreibt diesen Prozess so: „In solchen Konstellationen der Schuldverleugnung und -verschiebung sind es häufig die Nachkommen der Täter, die das Gefühl haben, etwas Unrechtes getan zu haben, aggressiv und böse zu sein, sich schuldig gemacht zu haben.“ Durch das Verschweigen eigener Schuldverstrickungen verlagerten Eltern ihre Schuldgefühle in die Gefühlswelt ihrer Kinder. Neben dem Erleben von Schuld und Scham äußerte sich dies auch in einem diffusen Gefühl den Eltern wie auch den Opfern des Nationalsozialismus gegenüber.

Umgang und Wirkung familiär tradierter Schuldgefühle

Je nach Rolle der Eltern im Nationalsozialismus unterscheidet sich auch die Intensität familiär tradierter Schuldgefühle. Die Qualität der weitergegebenen Schuldgefühle unterscheidet sich vor allem danach, wie stark die tatsächliche oder auch nur phantasierte Tatbeteiligung der Eltern war – denn dem Mechanismus der Übertragung liegt dasselbe Prinzip zugrunde. Wie Schuldgefühle weitergegeben werden, hängt jedoch nicht nur vom Ausmaß der NS-Beteiligung ab, sondern auch von individuellen Persönlichkeitsmerkmalen und gesellschaftlichen Bedingungen. Resümierend lassen sich richtungsweisende Tendenzen erkennen: Die Kinder übernehmen oft die Abwehrmechanismen der Eltern gegen Schuld und Scham, etwa eine Täter-Opfer-Umkehr oder die Instrumentalisierung der Kinder zur Selbstvergewisserung. Unliebsame eigene Anteile werden projiziert, um das fragile Selbstbild und das der Eltern zu schützen. Dadurch werden Opfergruppen des Nationalsozialismus für das eigene Unbehagen verantwortlich gemacht und erneut Zielscheibe von Hass und Aggressionen.

Anstatt sich mit den Eltern zu identifizieren und diese vor Schuldzuweisungen zu schützen, entwickelte ein Teil der zweiten Generation jedoch einen gegensätzlichen Umgang mit dem familiären Erbe. Diese Menschen erkannten die Schuld ihrer Eltern an und distanzierten sich klar von ihnen. Indem sie faschistische Kontinuitäten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland anprangerten, konnten sie sich als moralisch überlegene Kontrastfolie zu ihren Eltern verstehen. Durch diese konstanten Bemühungen, sich von der elterlichen Schuld abzugrenzen, gelang ihnen eine tatsächliche Ablösung von den Eltern und der belasteten Familienvergangenheit allerdings nur schwerlich. Solche familiären Negativbindungen konnten von einer Gestaltung des eigenen Lebensentwurfs konträr zu dem der Eltern bis hin zu einer Identifizierung mit den jüdischen Opfern des Holocausts führen. Häufig nahm dieser Umgang allerdings eine philosemitische Wendung. Was als Gegenbewegung zum Antisemitismus intendiert war, mündete mitunter in eine unreflektierte Idealisierung, die von einer wertfreien projüdischen Haltung in kritiklose Schwärmerei überging.

Generationen im Spannungsfeld von Aufarbeitung und Abwehr

Weite Teile der deutschen Gesellschaft zählen heute zur dritten oder vierten Generation nach Nationalsozialismus und Holocaust. Meist waren es die Großeltern oder gar die Urgroßeltern, die zwischen 1933 und 1945 der Erlebnisgeneration angehörten. Daher liegt die Vermutung nahe, dass mit der zeitlichen Distanz zum Nationalsozialismus auch dessen innerfamiliäre Erbschaften abnehmen und allmählich ganz verblassen. Stattdessen zeigt sich jedoch, dass selbst die Enkel und Urenkel in die familiären Prozesse von Leugnung und Anerkennung der Schuldverstrickungen eingebunden sind. Täter und Mitläufer von damals, die sie als liebevolle (Ur-)Großeltern kennengelernt haben, mit den Gräueln des Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen, fällt ihnen oft schwer. Entsprechend sind Tendenzen der (Ur-)Enkelgeneration zu erkennen, psychisch entlastende Familiennarrative aufrechtzuerhalten. Um den familiären Frieden nicht zu gefährden, beteiligen sie sich eher an der Erzählung von Helden- und Leidensgeschichten der (Ur-)Großeltern, als diese infrage zu stellen. Dies kann mitunter so aussehen, dass sie trotz einhelliger Ablehnung des Nationalsozialismus Schuldverstrickungen ihrer Groß- oder Urgroßeltern bagatellisieren und eine entlastende Sichtweise auf die Geschichte des Nationalsozialismus übernehmen. Während sich Teile der dritten und vierten Generation also an entlastenden Familiennarrativen beteiligen, sind es ebenso Angehörige dieser Generationen, die sich dem Komplex des Nationalsozialismus inhaltlich nähern und sich trauen, bestehende familiäre Tabus infrage zu stellen. Digitale Kommunikationsmittel, gesellschaftspolitische Diskurse und eine von Migration geprägte Diversifizierung Deutschlands tragen dazu bei, dass es diesen Personen eher gelingt, auch die „nicht-erzählten, verschwiegenen Geschichten im innerfamiliären Diskurs“ zu erforschen, welche nach Dan Bar-On „die stärkste intergenerationelle Wirkung ausüben“. In der Regel sind diese familiären und historischen Auseinandersetzungen Konsequenzen dumpfer Schuldgefühle, die von den Betroffenen zu Beginn nur schwer eingeordnet werden können.

Ausblick

Festzuhalten ist, dass der Nationalsozialismus und dessen Scheitern tiefe Spuren in den deutschen Generationen seit 1945 hinterlassen haben. Diese unterscheiden sich inter- wie intragenerationell und äußern sich – wenn eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte ausbleibt – häufig in Ablehnung und Ressentiment. Doch auch eine Aufarbeitung familiärer Schuldverstrickungen verläuft nicht immer konsistent. Phasen eigenständiger Reflexion können von rückschrittlichen Momenten der Abwehr abgelöst werden.

Wo Schuld am Geschehenen vorliegt, diese nicht eingestanden und somit verarbeitet werden kann, zeigt sich, dass Schuldgefühle oftmals auf die eigenen Kinder übertragen werden. Täter und Mitläufer des Nationalsozialismus machten ihre Kinder oft zur Projektionsfläche. Auf sie verlagerten sie Schuldgefühle und das eigene Gefühl der Unzulänglichkeit. Kindliche Bedürfnisse nach Verständnis, Wertschätzung und Zuneigung wurden in diesen Konstellationen als schwach markiert und deren Erfüllung verweigert. Anstelle von Liebe erfuhren die Kinder Härte und Zurückweisung in der Erziehung. Ihnen blieb oftmals nichts anderes übrig, als diese Aggressionen fälschlicherweise zu rechtfertigen und zu verinnerlichen. Infolgedessen entstand eine Charakterbildung der Betroffenen, die von mangelnder Empathiefähigkeit bis hin zu Gewaltaffinität reichen konnte. Wird diese Destruktivität nicht aufgearbeitet, besteht die Gefahr, dass sie so auch an die nächste Generation weitergegeben wird. So kann sie sich, wenn auch anderweitig, stets aufs Neue wiederholen. Aus diesem immerwährenden Fortgang auszubrechen, kann nur durch die eigenverantwortliche Aufarbeitung der Identifikation mit den Eltern sowie durch eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle einzelner Familienmitglieder im Nationalsozialismus gelingen. Bei entsprechender Familiengeschichte bedeutet eine Durcharbeitung familiärer Verstrickungen in den Nationalsozialismus also nicht bloß, eigene Beklemmungsgefühle zu lösen, sondern besteht ebenso darin, familiär tradierte Erbschaften wie Einfühlsamkeitsverweigerung, Ressentiments und Destruktivität abzulegen

Bibliografie

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Marina Chernivsky, Biografisch geprägte Perspektiven auf Antisemitismus, in: Meron Mendel, Astrid Messerschmidt (Hg.), Fragiler Konsens: Antisemitismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft, Bonn, Campus, 2018, S. 269-280.

Angela Moré, NS-Täterschaft und die Folgen verleugneter Schuld bei den Nachkommen, in: Jan Lohl, Angela Moré (Hg.), Unbewusste Erbschaften des Nationalsozialismus: Psychoanalytische, sozialpsychologische und historische Studien, Gießen, Psychosozial-Verlag, 2014, S. 209-224 (213).

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Ilka Quindeau, Katrin Einert, „Die Jugend dient dem Führer“. Trauma im Alter durch Krieg und NS-Erziehung, in: Sozialmagazin. Zeitschrift für soziale Arbeit, Heft 5/6, 2013, S. 57-65.

Lutz Rosenkötter, Die Idealbildung in der Generationenfolge, in: Martin S. Bergman, Milton E. Jucovy, Judith S. Kestenberg (Hg.), Kinder der Opfer. Kinder der Täter: Psychoanalyse und Holocaust, Frankfurt a.M., Psychosozial-Verlag, 1998, S. 209-216.

Harald Welzer, Sabine Moller, Karoline Tschugnall, „Opa war kein Nazi“: Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis, Frankfurt a.M., S. Fischer Verlag, 2002.

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